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BASF kaufen 20.12.2000
Aktienservice Research
Derzeit empfehlen die Analysten von Aktienservice Research dem Anleger die Aktien von BASF (WKN 515100) zum Kauf.
BASF wolle seine Pharma-Aktivitäten bzw. Knoll Pharmaceuticals an Abbott Laboratories, USA, für 6,9 Milliarden US-Dollar verkaufen. Die Vereinbarung umfasse alle deutschen und internationalen Aktivitäten von BASF Pharma und solle nach Genehmigung im 1. Quartal 2001 in Kraft treten. BASF Pharma werde im Jahr 2000 voraussichtlich einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro erzielen und sei in den Indikationsgebieten Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Immunologie sowie Schmerzbekämpfung tätig.
Der Mittelzufluss von 6,9 Milliarden US-Dollar solle dazu verwendet werden, die Finanzverbindlichkeiten von derzeit rund 7 Milliarden Euro auf 4 Milliarden zu reduzieren. Der verbleibende Teil des Erlöses solle zur forcierten Fortsetzung des laufenden Aktienrückkaufsprogramms dienen. Nachdem im laufenden Jahr bereits für rund 700 Millionen Euro eigene Aktien über die Börse erworben worden seien, stehe in 2001 der Aktienrückkauf in Höhe von weiteren 1,3 Milliarden Euro an.
Den Verkauf der Pharmasparte sowie die Mittelverwendung beurteile Aktienservice Research ausnahmslos positiv, denn die Pharmasparte von BASF sei mit 2,6 Milliarden (ca. 8% am Gesamtumsatz) viel zu klein, um attraktive Ergebnisbeiträge zu liefern. So habe die operative Marge zuletzt bei lediglich knapp über 10% gelegen, was um 50% unter dem allgemeinen Branchendurchschnitt liege.
Somit steige nach Veräußerung die Ertragslage des Gesamtkonzerns deutlich, die Belastungen aus Verbindlichkeiten würden schrumpfen und auch das durch die zusätzlichen Mittel forcierte und ausgeweitete Aktienrückkaufsprogramm werde dem Aktienkurs zugute kommen. Als Spezialchemieanbieter in Verbundstrategie sei man attraktiv positioniert. Gerade in der forcierten Verbundstrategie, d.h. dass Produktionsabfälle wiederverwertet bzw. zu neuen Chemikalien weiterverarbeitet würden, erschließe man sich hohe Kostensenkungs- und Synergiepotenziale. Auch vor diesem Hintergrund habe die Pharmasparte nicht mehr in diese Strategie gepasst.
Aufgrund der anhaltenden positiven Effekte im Rahmen der Verbundstrategie, der durch den Verkauf der Pharmasparte deutlich gestiegenen Rentabilität und verringerten Finanzverbindlichkeiten sowie dem forcierten Aktienrückkaufsprogramm erwarte Aktienservice Research für BASF weiterhin eine positive Kursentwicklung. Mit einem 2001e-KGV von 15 sei der Titel in Anbetracht der vielversprechenden Entwicklungsperspektiven attraktiv bewertet. Aktienservice Research stufe den Titel daher von "Akkumulieren" auf "Kaufen" herauf.
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